Brief von Elfriede von Mühlenfels an Helmina von Chézy
Montreux, 28. September 1850
Seite „1r“
[Karl August Varnhagen]Elfriede von Mühlenfels
Tausend, tausend Dank! gute verehrte Frau von Chezy
für alle gütigen Sendungen: Ich habe Alles und mit Dank
empfangen. Meine Anwesenheit hat sich aufs Neue verzögert,
und unsere Lotterie hat sich verschieben lassen bis Montag
Nachmittag 4. Uhr, da wir am Sontag den Saal im Schwan
im Hötel Verday nicht bekommen konnten.
Wir rechnen auf das Vergnügen Sie hier zu sehen. Es werdenfür alle gütigen Sendungen: Ich habe Alles und mit Dank
empfangen. Meine Anwesenheit hat sich aufs Neue verzögert,
und unsere Lotterie hat sich verschieben lassen bis Montag
Nachmittag 4. Uhr, da wir am Sontag den Saal im Schwan
im Hötel Verday nicht bekommen konnten.
sich viele Gäste dort versammeln, die sich gleichzeitig freuen
Ihre Bekanntschaft zu machen. Ich bitte um etwas soignirte
Toilette – den wir wollen Alle an dem Tage unsere Staubröcke
ablegen. Eilig, doch aufrichtig und herzlich ergeben
Elfriede v. Mühlenfels
Sonnabend
früh.
früh.
Seite „1v“
A Madame
Madame de Chessy
à
la Poste.
On souhaite
que ce billet
sera remis tout
de suite
que ce billet
sera remis tout
de suite