Brief von Amalie von Voigt an Helmina von Chézy
Weimar, 28. März 1821
Seite „7r“
7
[Karl August Varnhagen]Amalia Voigt an Fr. v. Chézy.
Weimar d. 28.sten
März 1821.
Ist Hilscher, wie Sie, geehrte Frau sagen, ein zuverlässigerMärz 1821.
Mann, so bin ich wohl zufrieden, wenn Novelle u. Recen
sion dahin kommen, ja ich bin so frei, Ihnen noch eine kleine
zu diesem Zweck zu übersenden. Die Bezahlung kann er
direct an mich, oder auch Ihnen zustellen, wo es, wenn
das Reisebruchestück gedruckt worden, zusammen hergeschickt
oder angewiesen werden kann. Lieb wäre mirs, wenn’s unter
dem Namen Clementine
erschien.
Ueber meine Reise
sehr gegen die Ihrige
die ich außerordentlich schön geschrieben, u. dichterisch aufge
faßt finde.
urtheilen Sie sehr gütig, sie steht
sehr gegen die Ihrige
in der sächsischen Schweitz zurück
die ich außerordentlich schön geschrieben, u. dichterisch aufge
faßt finde.
Sollten Sie für die Folge noch Beiträge v. mir für die
Iduna
Iduna
bedürfen, so bitte ich mir dies wissen zu lassen.
ergebenste Dienerin
A. Voigt, geb. Ludecus.