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Brief von Helmina von Chézy an Karl August Varnhagen von Ense

Genf, 16. Januar 1856
Biblioteka Jagiellońska Kraków | SV 47 Chézy Helmina von, Bl. 311-312 XML-Datei downloaden
Absender/-in
Helmina von Chézy
Empfänger/-in
Karl August Varnhagen von Ense
Datierung
16. Januar 1856
Absendeort
Genf
Empfangsort
Berlin
Umfang
2 Blätter
Abmessungen
Breite: 135 mm; Höhe: 215 mm
Foliierung
Foliierung in Bleistift durch die Biblioteka Jagiellońska Kraków.
Herausgeber/-innen
Jadwiga Kita-Huber; Jörg Paulus
Bearbeiter/-innen
Quellenrecherche, Transkription, Auszeichnung nach TEI P5 und Annotation durch Jadwiga Kita-Huber; XML-Korrektur durch Simona Noreik
Bibliographie
Ludwig Stern: Die Varnhagen von Ensesche Sammlung in der Königlichen Bibliothek zu Berlin. Berlin: Behrend & Co. 1911.

Seite „311r“

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[Karl August Varnhagen]
Helmina von Chézy
Genf, den 16. Januar 1856

Dem Hochverehrtesten theuersten Freunde
wieder ein Briefchen von mir; doch wird es
Ihnen sehr willkommen sein, denn da Sie mir
sagen: von George Sand können Sie nicht ge-
nug haben, so schicke ich Ihnen Alles, was ich
von ihr habe. Diese Papiere können mir nie
wieder die Freude machen, die sie mir ge-
macht haben; für Sie aber sind sie frisch.
Unter uns muß ich Ihnen noch sagen, daß sie
noch von einer anderen George Sand sind, als
von meinem Sohne George Sand, der Alte
war mir lieber. Wer weiß, geht es Ihnen
auch so, wogegen ich mir schmeichle, daß die
neue HelminaIhnen näher und lieber sein
wird, als die Frühere, denn die kennt den
früheren Varnhagennun erst recht.
Von ganzer Seele die
Ihrige


Helmina v Chézÿ

Seite „311v“

Seite „312r“

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Seite „312v“

Sr. Wohlgeboren
Herrn Geheimrath Varnhagen
von Ense.